Schwimmteich

Der klassische Schwimmteich ist in eine Schwimmzone und eine Regenerationszone für die Pflanzen eingeteilt. Eine Trennwand, die bis kurz unter die Wasseroberfläche reicht, verhindert, dass die Pflanzen in das Schwimmbecken hineinwachsen. Zugleich sorgt die bepflanzte Regenerationszone optisch für einen harmonischen Übergang zum Garten. Weil je nach Modell keine oder kaum Technik im Spiel ist, verbraucht der Schwimmteich nur wenig Energie. Dafür nehmen Gartenliebhaber gern etwas Schlamm am Teichboden, zeitweise getrübtes Wasser oder auch mal einen Frosch als Schwimmpartner in Kauf.

Ob Bade- und Pflanzenbereich in zwei voneinander getrennten Wasserbecken angelegt sind oder eine Mauer unter Wasser den Teich in zwei Zonen aufteilt: Je weniger Technik im Spiel ist – und je größer die Toleranzschwelle gegenüber Algen und tierischen Badegästen – desto geringer ist auch der Pflegeaufwand für den Gartenbesitzer. Was für den Gartenteich gilt, das trifft jedoch auch auf den Schwimmteich zu: Je größer und tiefer das Gewässer ist, desto länger erträgt es Hitzeperioden ohne lästige Algenbildung, da sich das Wasser nicht so schnell erwärmt.

Entscheidend für ein ungetrübtes Badevergnügen ist die Teichgröße: 60 Quadratmeter Wasserfläche gelten als Minimum, damit die Selbstreinigung im flachen Uferbereich funktioniert. Schwebeteilchen setzen sich ab, werden im grobkörnigen Substrat von Mikroorganismen zersetzt und die dabei freigesetzten Nährstoffe von den Pflanzen wieder aufgenommen. Der Regenerationsbereich muss für einen intakten Nährstoffkreislauf mindestens 60 Prozent Flächenanteil haben – zum Schwimmen bleiben in einem 60 Quadratmeter großen Schwimmteich also nur 24 Quadratmeter Wasserfläche.